Archiv mit Beiträgen des Autors

Wie nutzen Kunden Online-Angebote?

Dietmar Rieß 24. September 2009 0 Kommentare

Um eine effektive und zukunftorientierte Konzeption für Online-Angebote und Social-Marketing zu erstellen ist es relevant sich mit dem Nutzungsverhalten der Online-User auseinander zu setzen.

Einen interessanten Ansatz bietet die Forrester-Studie, die eine grobe Einteilung in sechs Gruppen vornimmt:

  • Inaktives
  • Spectatores
  • Joiners
  • Collectors
  • Critics
  • Creators

Jeder Gruppe steht für ein Aktivitätsstufe in Hinblick auf die Einbindung in Social-Marketing. Die Gruppen reichen dabei vom passiv Inaktiven über die interessierten Beobachter bis zu den selbst publizierenden Multiplikatoren.

Jetzt bietet Forrester auf der Website ein interaktives Tool, das nach Eingabe von Altersgruppe, Land und Geschlecht das aktuelle Nutzungsverhalten dieser spezifischen Zielgruppe darstellt.

Sehr interessant ist es dabei einfach einmal zwischen “US” und ”Germany” zu wechseln. Der Unterschied in den einzelnen Gruppen dürfte dabei aus meiner Einschätzung heraus in etwas dem Wachstumspotential für Deutschland in den nächsten 18-24 Monaten entsprechen. Probieren Sie es selbst aus!

http://www.forrester.com/Groundswell/profile_tool.html

Das ungeliebte „K-Wort“

Dietmar Rieß 29. Mai 2009 1 Kommentar

Die einen versäumen keine Gelegenheit sie herbeizureden, die anderen vermeiden das „K-Wort“ wie der Teufel das Weihwasser. Gerne wird diskutiert ob sie schon da ist, oder ob sie erst noch kommt. Wie geht es Ihnen damit? Stecken Sie schon mitten drin, oder setzen Sie noch darauf, dass sie vielleicht an Ihnen vorbei zieht?

Manche sprechen gar nicht mehr von ihr als vorübergehende Einschränkung, sondern bereits als „neue Realität“. Was vielleicht gar nicht so abwegig sein könnte.

Vielleicht haben Sie auch schon ein Dutzend mal gehört, daß das chinesische Schriftzeichen für „Krise“ das gleiche sei wie das für „Chance“. Keine Ahnung ob das tatsächlich stimmt, dafür ist mein Mandarin einfach zu schlecht.

Uns als Europäern sollte auf jeden Fall der griechische Ursprung des Wortes etwas zu sagen haben: Krisis, das bedeutet „Beurteilung“ und „Entscheidung“. Eine „Krise“ fordert also unsere aktive Entscheidung und nicht das unsichere Hoffen auf eine eventuelle Chance.

Fangen wir doch endlich damit an und entscheiden wir uns dafür, das „K-Wort“ zu verbannen, es nicht als willkommene Entschuldigung für alle Probleme zu gebrauchen, und stattdessen die Herausforderungen aktiv anzugehen. Machen Sie es wie die Pfadfinder: „Jeden Tag eine gute Tat“. Entscheiden Sie sich dafür, täglich persönlich etwas gegen das „K-Wort“ zu tun!
Schreiben Sie z.B. einfach etwas Positives in einen Blog oder ein Forum. Gerne können Sie einen Kommentar hinterlassen und kommunizieren was Sie planen gegen das „K-Wort“ unternehmen.