Archiv mit Beiträgen in der Kategorie ‘Gedanken & Ideen’

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Innovative Produkte brauchen innovative Kommunikation!

Horst Höfflin 25. Juni 2009 1 Kommentar

Innovative Produkte brauchen unbedingt innovative Kommunikation! Dieser Satz klingt logisch und einleuchtend, aber er entspricht leider viel zu selten der Realität. Immer noch spielt für viele Unternehmen der ‚Old Economy’ das Internet nur eine untergeordnete Rolle.
Ja, sie haben selbstverständlich eine eigene Website, und die wird auch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen aktualisiert, aber damit hat sich dann die Sache.

So ‚neumodische’ Dinge wie Online-Marketing brauchen viele solcher Unternehmen nicht. Das ist überflüssige Spielerei, denn schließlich überzeugt man mit innovativen Produkten und das reicht.
Nein, das reicht eben nicht: Ich halte es für sehr gefährlich, wenn gerade auch Traditionsunternehmen, die seit Jahren erfolgreich und innovativ sind, sagen, dass ihre Kunden nicht über Online-Kanäle angesprochen werden müssen. Denn innovative Produkte sind nur der halbe Weg zum Erfolg.

Der Wandel in den Zielgruppen und der Zielgruppenansprache geht sehr schnell. Immer mehr Entscheider sind hauptsächlich Online unterwegs. Das heißt ihr wichtigster Kommunikationskanal ist Online. Sie wollen zum Beispiel ein Datenblatt nicht gedruckt und übermorgen per Post, sondern sie wollen es jetzt per E-Mail im PDF-Format. Das heißt aber auch, dass sie lieber aktuelle Online-Newsletter lesen als Hochglanzprospekte.

Unternehmen werden sich von ihren zukünftigen und zukunftsträchtigen Märkten ausschließen, wenn sie sich hier nicht bewegen und nicht die innovativen Mittel und Wege der Internet-Kommunikation nutzen. Denn zu innovativen Produkten und Lösungen gehört selbstverständlich auch innovative Kommunikation!

Das ungeliebte „K-Wort“

Dietmar Rieß 29. Mai 2009 1 Kommentar

Die einen versäumen keine Gelegenheit sie herbeizureden, die anderen vermeiden das „K-Wort“ wie der Teufel das Weihwasser. Gerne wird diskutiert ob sie schon da ist, oder ob sie erst noch kommt. Wie geht es Ihnen damit? Stecken Sie schon mitten drin, oder setzen Sie noch darauf, dass sie vielleicht an Ihnen vorbei zieht?

Manche sprechen gar nicht mehr von ihr als vorübergehende Einschränkung, sondern bereits als „neue Realität“. Was vielleicht gar nicht so abwegig sein könnte.

Vielleicht haben Sie auch schon ein Dutzend mal gehört, daß das chinesische Schriftzeichen für „Krise“ das gleiche sei wie das für „Chance“. Keine Ahnung ob das tatsächlich stimmt, dafür ist mein Mandarin einfach zu schlecht.

Uns als Europäern sollte auf jeden Fall der griechische Ursprung des Wortes etwas zu sagen haben: Krisis, das bedeutet „Beurteilung“ und „Entscheidung“. Eine „Krise“ fordert also unsere aktive Entscheidung und nicht das unsichere Hoffen auf eine eventuelle Chance.

Fangen wir doch endlich damit an und entscheiden wir uns dafür, das „K-Wort“ zu verbannen, es nicht als willkommene Entschuldigung für alle Probleme zu gebrauchen, und stattdessen die Herausforderungen aktiv anzugehen. Machen Sie es wie die Pfadfinder: „Jeden Tag eine gute Tat“. Entscheiden Sie sich dafür, täglich persönlich etwas gegen das „K-Wort“ zu tun!
Schreiben Sie z.B. einfach etwas Positives in einen Blog oder ein Forum. Gerne können Sie einen Kommentar hinterlassen und kommunizieren was Sie planen gegen das „K-Wort“ unternehmen.