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	<title>AIKA Blog &#187; Storytelling</title>
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		<title>Von Lautsprechern und Lagerfeuern</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Höfflin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken & Ideen]]></category>
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		<description><![CDATA[ Manche Marketiers sind immer noch der Meinung: „Wenn ich eine Botschaft bekannt machen will, brauch’ ich bloß das richtige Budget. Und schon mach ich Druck auf allen Kanälen. Print, Radio, TV, das ganze Programm.“ Was gesagt wird, ist eigentlich egal. Wichtig ist: Laut und oft genug, dann bleibt auf jeden Fall etwas hängen! Aber bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-191" title="Lautsprecher 03" src="http://blog.aika.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_4082094_XS-150x150.jpg" alt="Lautsprecher 03" width="147" height="149" /> Manche Marketiers sind immer noch der Meinung: „Wenn ich <strong>eine Botschaft bekannt machen</strong> will, brauch’ ich bloß das richtige Budget. Und schon mach ich Druck auf allen Kanälen. Print, Radio, TV, das ganze Programm.“ Was gesagt wird, ist eigentlich egal. Wichtig ist: Laut und oft genug, dann bleibt auf jeden Fall etwas hängen! Aber bleibt auch das Richtige hängen?</p>
<p> Jeder kennt das Beispiel vom Spot mit der rasanten Fahrt im schicken Auto. Pech dabei: Keiner weiß, um welche Automarke es eigentlich ging. Aber der Spot war wirklich gut. Das Prinzip „viel hilft viel“ galt lange als <strong>DAS Erfolgsrezept der Kommunikation</strong>. Allerdings scheint das Model Lautsprecher zum Auslaufmodell zu werden. „Immer lauter und möglichst oft“ funktioniert zunehmend weniger. Immer weniger nützt es, Botschaften einfach hinauszuschreien mit der Meinung „ je lauter ich schrei, umso mehr Leute hören mich, umso erfolgreicher ist meine Kommunikation“.</p>
<p>Denn nicht erst seit dem Internet – aber sicher verstärkt durch das Web – gilt: Wer gehört werden will, muss seinen Zuhörern eine gute Geschichte erzählen. Fragt sich nur, was ist <strong>eine<img class="alignright size-thumbnail wp-image-190" title="Lagerfeuer" src="http://blog.aika.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_19504723_XS-150x150.jpg" alt="Lagerfeuer" width="163" height="176" /> gute Geschichte</strong>? Auch wenn es manche Marketiers nicht glauben, die Antwort ist ganz einfach, und wir kennen sie schon seit über hunderttausend Jahren. Der Jäger in der Höhle am Lagerfeuer wusste genau: Ich brauche eine interessante Story und muss sie <strong>spannend erzählen</strong>, sonst schlafen mir die Leute ein. So einfach ist das. Am Lagerfeuer kommt es nicht darauf an, laut zu sein. Es kommt darauf an, die Zuhörer zu fesseln, zu wissen, was sie interessiert, was sie betrifft, was sie so spannend finden, dass sie gerne zuhören. Wer am Lagerfeuer schreit, stört. Und es kann leicht passieren, dass es ihm geht wie Troubadix, dem Barden in Galliens berühmtesten Dorf: Er wird geknebelt und an einen Baum gebunden.</p>
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